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11.08.2015

DVT Röntgen: Das 3D-Bild des Gebisses

Dreidimensionale Gebissaufnahme

Die Digitale Volumentomografie (DVT Röntgen) ist ein vergleichsweise junges Verfahren zur Bildgebung. 1997 wurde sie erstmals klinisch im zahnmedizinischen Bereich eingesetzt, um statt des üblichen zweidimensionalen Röntgenbildes eine dreidimensionale Aufnahme eines Gebisses anzufertigen. Inzwischen ist die Technik so weit entwickelt und verbreitet, dass sie auch in Zahnarztpraxen eine immer grössere Verwendung findet.

Die Vorteile des DVT Röntgen Verfahren

Das Verfahren bietet sowohl Zahnärzten als auch Patienten zahlreiche Vorteile. Bei herkömmlichen Röntgenaufnahmen erhält der Arzt ein Bild, das nur auf einer einzigen Ebene scharf sein kann, da die Aufnahme ähnlich wie ein Fot erstellt wird. Beim DVT Röntgen hingegen wird eine kegelförmige Aufnahme auf mehreren Ebenen erstellt. Die so gewonnenen Bilder kann ein Computer dann in ein dreidimensionales Bild umrechnen, das der Arzt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beurteilen kann. Auf diese Weise lässt sich der Zustand von Gebiss und Kiefer natürlich sehr viel genauer beurteilen.

Den Patienten kommt die unmittelbar zugute: Der Arzt weiss bei einer Behandlung sofort, wo sich zu behebende Schäden befinden, er sieht auch genau, wo es zu Komplikationen kommen könnte. Auch bei umfangreichen Behandlungen bringt die neue Technologie massive Vorteile. Wenn beispielsweise Zähne vollständig durch Implantate ersetzt werden müssen, kann der Arzt bereits vor Erstellung eines Kostenvoranschlags feststellen, ob im Nachhinein Aufbaumassnahmen am Kiefer notwendig sind. Bei den bisher üblichen Röntgenaufnahmen war dies nicht möglich. Die Kosten mussten also als Unsicherheitsfaktor immer in die Berechnung einbezogen werden.

Wir bei jedem bildgebenden Verfahren, das auf Röntgenstrahlen basiert, entsteht auch beim DVT Röntgen eine Strahlenbelastung für den Patienten. Aufgrund der dreidimensionalen Aufnahme ist diese zwar etwas höher als bei einer herkömmlichen Röntgenaufnahme – entspricht aber insgesamt in etwa nur der Belastung, der man bei einem Flug von Mitteleuropa nach Kalifornien ausgesetzt ist. Damit ist die Belastung erheblich geringer als zum Beispiel bei einer Aufnahme per herkömmlicher Computertomographie (CT).


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