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21.01.2015

Lippenherpes

Symbolbild - Lippenherpes

Die Infektion Herpes labialis ist auch unter der Bezeichnung „Fieberbläschen“ bekannt. Sie zeigt sich nach einer Ansteckung mit dem Herpes simplex-Virus. Dieser Virus ist ein relativ harmloses Mitgliedder Herpes-Viren-Familie. Bei weitem gefährlicher ist der Herpes zoster, welcher etwa eine Gürtelrose auslösen kann. So ist der Lippenherpes nur eine unschöne Beeinträchtigung, bei der keine schwerwiegenden Folgen zu befürchten sind –vorausgesetzt, die Infektion betrifft nur den Lippenbereich.

Lässt sicheine Ansteckung mit Herpes vermeiden?

Der Schutz vor dem Herpes-Virus ist nahezu unmöglich. Denn 90 Prozent der Bevölkerung sind unbemerkt bereits im frühen Kindesalter mit dem Virus infiziert worden. Von den Infizierten leidet aber nur etwa ein Drittel im Laufe seines Lebens an schmerzenden, nässenden und juckenden Herpesbläschen.

Hochgradig ansteckend ist der Inhalt der Herpesbläschen, weshalb auf Berührungen jeglicher Art verzichtet werden sollte. Denn sonst könnte der Virus über den Finger an andere Körperstellen gelangen und sich auch dort ausbreiten. In den Augen kann der Herpes-Virus etwa schwere Entzündungen der Hornhaut verursachen, wobei bleibende Sehschäden nicht ausgeschlossen sind.

Da der Herpes labialis-Virus einzig durch direkten Hautkontakt übertragen werden kann, sollte auf Händeschütteln ebenso verzichtet werden wie auf Lippenkontakt, d.h. Küssen. Ausserhalb des Körpers wird den Viren zwar eine sehr kurze Überlebenschance zugestanden, doch sollte man Vorsicht in Bezug auf Handtücher, Gläser oder Besteck walten lassen. Infizierte sollten Gebrauchsgegenstände wie diese nicht mit Mitmenschen teilen, um eine mögliche Ansteckung zu verhindern.

Vorbeugung gegen Herpes-Viren verhindert eine Infektion

Nach der einmal erfolgten Ansteckung verbleibenHerpes-Viren lebenslang im Körper eines Menschen. Monate oder sogar Jahre lang kann solch eine Infektion unbemerkt bleiben, da keinerlei Beschwerden auftreten. Wenn der Körper gesund ist und das Immunsystem ohne Einschränkungen funktioniert, können die Viren kontrolliert werden. In dieser Zeit ist Herpes nicht ansteckend. Sobald das Immunsystem aber durch Überanstrengung oder Krankheit geschwächt ist, bricht Lippenherpes aus. Selbst Stress oder negative Gefühle wie Angst, Nervosität, Ekel oder depressive Verstimmungen können das Immunsystem so weit schwächen, dass ein Herpes-Virus leichtes Spiel hat. Deshalb sollte Lippenherpes immer als Signal des Körpers verstanden werden: Ändern Sie die eigene Lebensweise, versorgen Sie Ihren Körper ausreichend mit Mineralien und Vitaminen (gemeint ist hier nicht das Zuführen der beliebten Nahrungsergänzungsmittel, sondern gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse), gönnen Sie sich Ruhe. Regelmässige Phasen der Erholung sind die beste Vorbeugung gegen Herpes.

Wie sich die Heilung beschleunigen lässt

Wenn Herpes ausgebrochen ist, wirken immunstärkende Mittel bei der raschen Abheilung unterstützend. Homöopathische Tinkturen wie Metavirulent-Tropfen oder Spenglersan G, pflanzliche Mittel wie Zistrose oder Sonnenhut (inEchinacea) sowie die natürliche Aminosäure Lysin in Form von Kapseln mit hochdosiertem Vitamin C oder die Kombination aus Lysin Kapseln mit Zinktabletten helfen von Innen. Äusserlich lassen sich virushemmende Salben mit Melissen-Extrakt oder Zinksalbe auftragen, was die Abheilung beschleunigt. Wer betroffene Stellen mehrmals täglich mit dem Hausmittel Neo-Ballistol-Öl abtupft, macht ebenfalls Nichts falsch.

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