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27.11.2015

Zahnknirschen: Alle Details auf einen Blick

Zahnknirschen - Cliniodent Thun

Durchschnittlich leidet jede fünfte Person unter Zahnknirschen. Häufig erfahren Betroffene erst bei einem Zahnarztbesuch von ihrem Schicksal. Wir berichten in diesem Beitrag wichtige Hintergründe und Therapiemöglichkeiten von Bruxismus.

Zahnknirschen: Was ist das?

Über den gesamten Tag verteilt presst jeder Mensch circa sechs Mal pro Stunde seine Zähne aufeinander. Bei Kindern gehört gelegentliches Zahnknirschen zur normalen, gesunden Entwicklung. Anders ist dies bei Erwachsenen. So leiden diese unter einer Funktionsstörung, wenn das regelmässige Aufeinanderpressen des Gebisses in Kombination mit kräftigem Reiben geschieht.

Diagnose: Zahnknirschen

Nicht selten sind Patienten überrascht, wenn ihr Zahnarzt die Diagnose Bruxismus stellt. Dies kommt daher, da nächtliches Zahnknirschen meist nur durch den Lebenspartner wahrgenommen wird. Der Facharzt erkennt jedoch bereits an der äusseren Beschaffenheit der Zähne diese Störung. An den betroffenen Stellen ist der Zahnschmelz fast ausnahmslos weg. In einigen Fällen wird Zahnersatz notwendig. Auch Absplitterungen des Dentins gehören zu häufigen Erkennungsmerkmalen.

Symptome und Begleiterscheinungen beim Zahnknirschen

Oft kontaktieren Betroffene ihren Zahnarzt, da sie unter sehr empfindlichen Zähnen oder Zahnschmerzen leiden. Kieferbeschwerden bei der Nahrungsaufnahme oder Zahnfleischentzündungen motivieren ebenso zu einem Zahnarztbesuch. Die Diagnose Zahnknirschen ist des Weiteren von typischen Begleiterscheinungen geprägt. Zu diesen gehören Nachenverspannungen und anhaltende Kopfschmerzen. Schlussendlich sind diese auch ein Zeichen von alltäglicher Überanstrengung. Infolgedessen verarbeitet das Gebiss diese Überreizung des Tages mithilfe von Zahnknirschen während der Nachtruhe. Im ersten Schritt können kleine, wohl geplante Entspannungsübungen während der Arbeit und vorrangig vor dem nächtlichen Schlafen gute Dienste leisten.

Gezielte Therapie durch Zahnarzt

Darüber hinaus bedarf es weiterer medizinischer Behandlungsmethoden. Bewährt hat sich in vielen Fällen der Einsatz einer Abriesschiene während der Nacht. Die Anfertigung veranlasst der Zahnarzt. Durch die spezielle Schiene werden Abrieb als auch Druck auf die Zähne reduziert. Im Einzelfall empfiehlt sich das Tragen einer Zahnspange oder die Verwendung funktionellen Zahnersatzes. Schmerzen betroffene Zahnregionen beim Kauen, kann eine CMD-Therapie Abhilfe schaffen.


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